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<pre>Zum einen, weil den Gelsenkirchenern gegen die angriffslustigen Rasenballsportler keinen einzigen Gegentreffer hinnehmen mussten, zum anderen, weil die Euphorie um das neue Schalke dadurch weiter angefacht wurde.  <p> Der Start in die Rückrunde verlief für die Rothosen alles andere als nach Wunsch. Der HSV musste sich auswärts beim FC Augsburg mit 0:1 geschlagen geben und verlor im Abstiegskampf weiter an Boden. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt nun ein Zähler.  <p>  Hinsichtlich des Verbleibs in der Bundesliga kann sich das Team von Stefan Ruthenbeck somit nur noch auf das in solchen Fällen gern bemühte Prinzip Hoffnung berufen — immerhin hatte sich in der Vergangenheit auch schon so manch anderer Klub aus einer ähnlichen Umklammerung befreit. <p> Bevor die Niedersachsen die über weite Strecken ausgeglichen vor sich hinplätschernde Partie in den letzten Minuten entschlossen für sich entschieden, hatte sich nämlich eher die Hertha für den Führungstreffer beworben; bei den gelegentlichen schnellen Gegenstößen wurden zu Beginn der zweiten Hälfte sowohl Weiser als auch Ibisevic im Strafraum der Wölfe elfmeterreif zu Fall gebracht. <p>  Bei diesen gelangen immer zumindest zwei eigene Treffer. Trotzdem fehlte der Werkself augenscheinlich ein echter Knipser wie Patrik Schick, der gegen Augsburg nach seiner Verletzungspause zumindest wieder im Kader stehen soll.  </pre>


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<pre>Im Volksparkstadion dürfte es nun aber gegen motivierte Hamburger, die ihre letzte Chance nutzen wollen, womöglich doch nicht so einfach werden. Immerhin wussten die Rothosen bereits die formstarken Stuttgarter in Zaum zu halten.  <p> Auf dem Papier eine klare Angelegenheit, doch die Realität sieht etwas anders aus, weshalb ich kein Torspektakel wie beim 8:0 und 5:0 in den jüngsten zwei direkten Duellen in der Allianz Arena erwarte. Tore werden fallen, aber keine fünf Stück, weshalb wir das „Unter 4,5“ in die Auswahl nehmen.  <p>  Dennoch wird sich an der Stuttgarter Spielauslegung gegen die Hertha nichts verändern. Stattdessen kündigte Zorniger bereits an, am offensiv ausgerichteten System festhalten zu wollen. „Ich bin überzeugt von dem, was ich mache. Man muss sicherlich einiges überdenken. Aber vom Gesamtkonzept unserer Spielweise werden wir nicht weggehen“, versichert der 47-Jährige. <p> Guido #Burgstaller: Ich fühle mich sehr wohl auf #Schalke! https://t.co/KEuRJoQbfV #S04 pic.twitter.com/jz8boP840B <p>  Bei ihnen sei jedoch noch nichts entschieden. Stattdessen, so heißt es, wolle die medizinische Abteilung noch die Trainingswoche abwarten.  </pre> 


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<pre> Da der FSV mit dem momentan zu Buche schlagenden 8. Tabellenplatz sehr gut leben kann, dürfte mit taktischen Veränderungen nun aber auch im Olympiastadion nicht zu rechnen sein: Folglich darf sich die Hertha auf einen Gegner freuen, der Ibisevic & Co. an einer ganz langen Leine operieren lässt.  <p> Dass bei den Testspielen noch nicht alles nach Wunsch verlief (seit vier Spielen ohne Sieg), beunruhigt Gisdol indessen nicht, schließlich sei man grundsätzlich im Plan: „Wir sind von den Trainingsinhalten gut durchgekommen. Das gilt sowohl für den körperlichen Zustand, da haben die Jungs klasse mitgezogen, als auch für die taktische Verfassung. Da haben wir zuletzt einen stabilen Eindruck hinterlassen.“  <p>  In Ingolstadt ist der Bosnier wegen seiner Rotsperre jedenfalls nicht mit von der Partie und wird auch die drei darauffolgenden Spiele nur von der Tribüne aus sehen können. Die Charlottenburger haben nach dem Ausschluss Ibisevic’s in Gelsenkirchen große Moral und viel Einsatzwillen gezeigt. <p>  Unter diesen Umständen rechnen wir damit, dass der Europacup-Kandidat vom Rhein bei den abstiegsgefährdeten Rothosen über ein torarmes Remis nicht hinauskommen wird! <p>  Fest stehe aber auch, dass zwischen Platz 5 und 9 weiterhin alles möglich sei. „Es ist tatsächlich ein Endspiel, in dem es um alles geht“, will der FC-Offizielle daher nicht lange um den heißen Brei herumreden.  </pre>


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<pre> Das ist schon der einzige Vorwurf, den man den Hannoveranern machen könnte. Einsatz und Wille waren vorhanden, um dieses Spiel zu gewinnen. Am Ende hatten sie auch noch mit einem Lattentreffer Pech.  <p> „Wir haben ordentlich Fußball gespielt, wir haben ein gutes Auswärtsspiel gemacht, aber Stuttgart hat das Tor geschossen, und wer das Tor schießt, der gewinnt.“   <p> Während Mainz unter Schmidt eher im Schneckentempo neue spielerische Meilensteine erreicht, sind die Hamburger derzeit mit Siebenmeilenstiefeln durch die Liga unterwegs — und die euphorische Stimmung trägt sicherlich das Übrige dazu bei, dass beim Dino auch am Samstag vieles fast wie von alleine gehen wird. <p>  Beim Großteil der anstehenden Partien lässt sich vorab schließlich keine glasklare Tendenz erkennen, ob das jeweilige Duell nun eher zum Schützenfest — oder zum Rohrkrepierer taugt.  <p> Bei meinen aktuellen Kombi-Prognosen zum 26. Spieltag komme ich nicht am großen Schlager zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund (im Bild: Jamal Musiala und Emre Can) vorbei. (Â© IMAGO / pepphoto)  </pre>


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<pre> Zunehmend ausufernde Durststrecken lassen die tabellarische Momentaufnahme vielmehr als eine Last erscheinen; so schlossen etwa die Geißböcke nur einen ihrer jüngsten sieben Auftritte in der Bundesliga mit einem vollen Dreier ab.  <p> Dennoch lässt das bisherige Programm (u. a. gegen den FC Bayern, Leverkusen und Dortmund) die magere Ausbeute als verzeihlich erscheinen: Im anstehenden Heimspiel dürfte zudem für die Kraichgauer sprechen, dass das Team bisweilen auch schon einmal wenige Chancen zu nutzen weiß.  <p>  Mit Blick auf die im Sieg über die Bayern gipfelnde Formstärke der Rheinhessen wäre dabei zumindest die hierfür erforderliche Führung der Gäste sicherlich keine Sensation. <p>  In den Partien zwischen Freiburg und den Bayern sowie Dortmund vs. RB Leipzig werden vom Spielplan schließlich gleich vier Top-6-Teams in direkten Duellen aufeinander losgelassen.  <p> Es scheint fast so, als hätten die Münchener das italienische Erfolgs-Credo, nur so hoch zu springen wie eben nötig, nun vollends verinnerlicht.  </pre>


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